Stans View

JET und die Arctic Monkeys im Postbahnhof Berlin

In den letzten zwei Wochen hatte ich das Vergnügen gleich zwei super Konzerte besuchen zu dürfen. Naja, besuchen klingt vielleicht ein wenig untertrieben, denn es wurde gerockt, dass die Wände wackelten!
Zum einen war das am 27.02.2007 JET in Berliner Postbahnhof. Obwohl ich nur das erste Album kannte, war das Konzert wirklich gut. Die Band hat amtlich gerockt. Besonders interessant fand ich auch die Vorband „THE BLUE VAN“ aus UK. Da sollte man als Fan handgemachter Musik unbedingt mal reinhören.

Das zweite Konzert der Arctic Monkeys am 06.03.2007 ebenfalls im Postbahnhof hat allerdings alles in den Schatten gestellt. Ich hab wirklich selten erlebt, das eine Band das Publikum sofort ab dem ersten Ton dermaßen abgehen lässt, wie es die Arctics geschafft haben. Das war einfach unglaublich. Nach dem zweiten (!) Song musste ich halb durchgeschwitzt erst einmal ein paar Meter von der Bühne weg, um mal wieder Luft zu bekommen. Zu krass! Ich hab ein kurzes Video geschossen. Da ich das Hüpfen aber nicht lassen konnte, ist es leider ziemlich verwackelt.


Meta Gedanken

Hm. wie sag ich’s am besten?
Eine Metasprache ist grundsätzlich eine Sprache, die den eigentlichen Inhalt des Darzustellenden auf einer übergeordneten Ebene näher beschreibt. Ähnlich wie ein Drehbuch. Es würde möglicherweise reichen, wenn dort stünde: Das Mädchen küsst den Jungen. Aber alles, was im Hintergrund passiert, und in welchem Kontext diese Handlung geschiet, bleibt bei dieser Art der Beschreibung im Verborgenen. Die Metasprache setzt hier an. Sie beschreibt den sensitiven Kontext, der manchmal nicht von allen wahrgenommen wird. Ob, wie etwa in HTML, eine Überschrift mit Schriftgröße 12 oder 13 dargestellt wird, ist den meisten Lesern egal, oder es fällt erst garnicht auf. Zum Beispiel folgendes Gedankenspiel:
Eine Freundin tanzt mit jemanden. Auf die, meines Erachtens berechtigte Frage, ob das ihr neuer Lover sei, bekomme ich die Antwort: Nein, das ist mein bester Freund, wie kommst du denn darauf? (Am liebsten würde ich garnicht darauf kommen!) Schon sehr komisch, dass ich die Beiden ein paar Minuten später herumknutschen sehe, oder? Und das Schlimme ist, das sie anscheinend erst nach meiner Frage bemerkt hat, dass er wohl etwas mehr im Schilde führt als: Ich bin Dein bester Freund. Hat sie sich nach meiner Frage darüber Gedanken gemacht, wie es wohl wäre, einen Versuch zu waagen?
Eine andere Geschichte:
Ich tanze mit einer Freundin. Wir haben viel Spaß. Die Musik ist ganz nett. Außer uns sind noch einige andere Freunde dabei. Nach einer Weile frage ich sie, ob es nicht besser wäre, mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit ihrem Freund zu widmen. Kurz darauf stößt er dazu und nimmt seine Freundin demonstrativ in den Arm. Als hätt’ ich es nicht geahnt.
Nach einigen Bieren kann man sich natürlich so manches einbilden, und wahrscheinlich wären die beschriebenen Dinge, wären sie tatsächlich passiert, offensichtlich gewesen. What ever:
I’M NOT THE TYPE OF GUY, WHO GIVES UP JUST LIKE THAT!!!!

Gute Nacht!