Letzten Samstag war ich mit meiner kleinen Schwester beim Good Charlotte Konzert im berliner Columbia Club. Auf dem Hinweg sagte sie, sie sei gespannt, was dort für Leute zu erwarten sind. Leider hat sich ihre Befürchtung, dass dort überwiegend Teeniemädels herumrennen, bewahrheitet. Wenn man so einem dreizehnjährigen Madel beim Herumhüpfen versehentlich auf die Füße tritt (Hallo! Es ist und bleibt ein Rockkonzert!), dann ist das Gezeter riesen groß. Also immmer langsam mit den Pferden. Eines können sie allerdings: Kreischen! Und das auch berechtigt, denn Good Charlotte waren wirklich gut. Musikalisch war das eine super Show. Nur leider scheint es in letzter Zeit Mode zu sein, nur circa eine Stunde zu spielen. Und dass auch Good Charlotte keine Zugabe gegeben haben, hat mich sehr enttäuschend an das Arctic Monkeys Konzert erinnert. Wenigstens hat die Band nach der Show ihre Utensilien in die Menge geschmissen. Der Drumer war als letztes dran. Als er seinen ersten Stick, von der Bühne aus, nach links schleuderte, hatte ich die Hoffnung, dass er den zweiten nach rechts schmeißen würde. Das tat er dann auch. Der Stick flog in meine Richtung.
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