Heutzutage sollte man doch eigentlich meinen, es ist kein Problem schnellstmöglich von A nach B zu kommen. Wenn nicht das, dann sollte es wenigstens kein Problem sein, mittels Telefon, Handy oder Internet jemanden nahe zu sein. All diese Möglichkeiten können aber ganz plötzlich nichtig und unnütz werden. Zeit ist mal wieder das Problem. Das aber auch nur, weil wir meist einfach nicht wissen, wie am besten mit ihr umzugehen ist. Selten ist es so, dass wirklich zu wenig von ihr vorhanden ist. Aber es gibt solche Situationen, in denen man sich wünscht, der Tag hätte 48 statt 24 Stunden. Was raubt uns aber die Zeit? Das war wohl die falsche Frage, denn die Beantwortung würde einfach zu viel Zeit kosten
In diesem Fall ist es mal wieder der bescheuerte Unikram, der mich von meiner Süßen fern hält. Ist es nicht komisch? Wenn keine Zeit da ist, weiß man immer ganz genau, was man alles in seiner Freizeit tun würde. Hat man aber reichlich davon, lässt man sich meist so sehr gehen, dass man die wenigen Dinge, die man so nebenbei zu erledigen hat, total schleifen lässt. Und obwohl man mehr als ausreichend Gelegenheit hatte, seinen Kram zu erledigen, fällt einem doch wieder zu allerletzt ein, was man alles hätte schaffen müssen.
Wie war das nochmal mit der Geschichte von Michael Ende?
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