Irgendwie haben wir es nicht mitbekommen, dass das Konzert von der Arena in die Columbia Halle verlegt wurde. Ich hab mich schon recht früh gewundert, dass in der Eichenstraße keine Menschenseele zu sehen war. Am Abendkassehäuschen stand es dann: „Konzert verlegt…“ Na gut, schnell ins Taxi und ab nach Tempelhof. Die Vorband haben wir leider verpasst, aber zu den Sportis sind wird noch pünktlich gekommen. Also ich muss zugeben, dass ich die Sportfreunde Stiller bis vor ein paar Wochen nie richtig gehört habe. Es gibt natürlich ein paar Sprotfreunde-Lieder, die man aus Funk und Fernsehen kennt. Die haben mir auch meist gefallen. Als ich dann die Möglichkeit hatte, auf dieses Konzert zu gehen, hab ich mir mal ein paar Sachen angehört und sie für wirklich gut empfunden. Letztend stand in der 030, dass die Sportis eher dellitieren, statt richtige Musik zu machen. Dazu kann ich nur sagen, auch wenn man hört, dass warscheinlich keiner der Bandmitglieder Musik studiert hat, und die Songs doch eher einfach gestrickt sind (was aber keine Seltenheit ist), haben die Jungs ordentlich gerockt. Und dass Bayern in Berlin Sprechchöre á la „Oh wie ist das schön – Oh wie ist das schön – so was hat man lange nicht gesehen – so schön – so schön“ präsentiert bekommen, soll erst mal einer nachmachen. Und ganze 3 mal sind die Sportis noch mal auf die Bühne gekommen. Frei nach dem Motto: wenn ihr nicht geht, dann gehen wir auch nicht! Also ich kann wirklich sagen, ich war begeistert und bin froh, dass ich gestern da sein durfte. Nochmal ein riesen DANKESCHÖN an den Flummi;)
„I love my baby, i love my chick“ – bounce, bounce, bounce
Ein kleiner Eindruck:
langer Text:
Nach und nach wurde es immer großer – das Ungetüm aus beton, dass zwischen U-Bhf Warschauer Straße und Ostbahnhof immer weiter gen Himmel ragte. Irgendwann hab ich dann auch mal mitbekommen, dass es sich dabei um die neue O2 Arena handelt, die dort errichtet wird. Ganz im Stile der Allianz-Arena in München wird nun auch in Berlin eine Sport-, Konzert und Kunsthalle den Namen eines Konzerns tragen. Der Unterschied zur Allianzarena ist allerdings, dass nicht erst eine Arena gebaut wurde und dann kam ein Werbeträger, der dann bestimmt mal eben 100 mio zahlt und sich somit die Namensrechte sichert. O2 war von vornherein der Initiator der ganzen Aktion. Was mit einem Großinvestor nicht alles möglich ist ![]()
Denn vor kurzem wurde das Richtfest der O2 Arena gefeiert, die in einem Jahr feritg sein soll. Und als ob die riesige Werbetafel am Ostufer noch nicht genug wäre, braucht 02 noch mehr Werbe-Peng-Peng. So wurde am 19. September ein erst kurz vorher bekanntgemachtes Konzert von The Streets vor der neuen Arena gegeben. Der Eintritt war kostenlos und rein kam eigentlich jeder, der ein wenig Gedult am Eingang hatte, oder wer sich, wie ich, einfach dreist vordrängelt;)
noch längeres Konzert:
The Streets fand ich schon immer ganz gut, als die letztes Jahr in Berlin gespielt haben, bekam ich leider keine Karte mehr. So blieb mir nur die Live-Übertragung auf Radio Eins. Damals hab ich mich gefragt, ob Mike Skinners mit Live-Band spielt, oder ob alles aus dem Sampler kommt. Jetzt weiß ich es – und es hat mich umgehauen. Vor der Bühne war es natürlich extrem voll und eng. Das hat zugegebener Maßen nicht wirklich Spaß gemacht. Aber das nimmt man gern in Kauf, es war ja schließlich kostenlos. Und das lies uns Herr Skinners auch das ein oder andere mal wissen. So frei nach dem Motto: Hey, ich weiß garnicht was ihr habt, das Konzert hier ist umsonst, also geht gefälligst ab. Tja, das mit dem Abgehen hat schon ziemlich gedauert, aber irgendwann ist auch der letzte gesprungen – zumindest vor der Bühne! Am meisten hat mir der Drummer imponiert. Der hat doch tatsächlich alle sonst elektronisch prgrammierten Beats live gespielt, natürlich mit Midi Pads für bestimmte Sounds gearbeitet. Der Bassist hat ab und zu auch mal ne Gitarre gespielt. Den Bass hat dann der Keyboarder mit seinen Tasten übernommen. Ein Sounftüftler war auch mit auf der Bühne, ob der allerdings nen Sampler oder nen digipult bedient hat, konnte ich nicht erkennen. Teilweise hat sich aber alles einfach nur noch nach Space angehört. Stimmlich wurde Mike Skinners von einem Backroundsänger und einer Backroundsängering unterstützt. Super Sound…. Und wieder bin ich um eine Ehrfahrung reicher ![]()
Ich geb es ja zu, ich musste auch bei Wikipedia kucken, was Spinnenangst auf Fachchinesisch heißt…
Ich war auf dem Weg zu einem Videoabend, als mein Hinterrad plötzlich einen Platten bekam. Glücklicherweise bin ich eh an einer U-Bahnstrecke lang gefahren. Das Rad wurde also angeschlossen und ich bin in die Bahn gestiegen. So weit so gut. Auf dem Rückweg hab ich um circa 2 Minuten die Bahn verpasst. Das war eigentlich der erste Moment, in dem ich mich richtig über den Platten geärgert habe. Als ich dann da so auf dem U-Bahnhof saß und die Zeit totschlagen wollte, sind mir ein paar Spinnen aufgefallen, die sich an den Lichtern der Bahnhofsbeleuchtung ein Nest gebaut haben. Nach und nach ist mir aufgefallen, dass der ganze Ubahnhof von Spinnen übersäht war. Eine hat sich sogar ca. einen Meter vor mir von der Bahnhofsdecke „abgeseilt“, und die war nicht grad von der kleinsten Sorte. U-Bhf Möckernbrücke in Berlin – nichts für Leute mit Arachnophobie.
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Von mir wird dieser Tag ab jetzt offiziell als „SEEED-day“ bezeichnet. Letztes jahr war ich dank dem „Popkick 06″ gleich 2 mal bei SEEED. Verständlicherweise haben die damals jeweils die gleiche Show geliefert. Das hat mich auch nicht gestört, da beide Konzerte ja im Rahmen einer Tour waren. Um ehrlich zu sein, war ich dieses mal um so enttäuschter, als SEEED schon wieder annähernd die gleiche Show gespielt haben. Ich meine jeder SEEED-Fan kennt die Live-DVD oder zumindest die Live-CD. Auch, dass sich SEEED ein Jahr Auszeit genommen, find ich keine Entschuldigung. Nach meinen Erfahrungen, kann man in wenigen Wochen ne fette neue Show auf die Beine stellen. Abgesehen davon, dass ich nun ziemlich schnell merkte, dass ich mich nicht auf großartige neue Sachen zu freuen brauchte, fand ich das Konzert gewohnt gut. Ich mein, man kann meckern wie man will, aber ne fette Live-Performance machen SEEED allemal. Und ein paar neue Elemente waren ja schon dabei. Ein neuer Song: Fieber zum Beispiel. Die Drummer-Dejay-Jam zu Christina Aguilera’s „Ain’t no other man“ oder die SEEED-MissPlatnum-Version zu „The power of love“ haben auch sehr gerockt. Alles in allem also ein sehr gelungenes Konzert. Eine neue Show soll wohl 2009 kommen. Dann kann man denke ich davon ausgehen, dass es 2008 ein neues Album geben wird. Ich bin gespannt.
„The Power of Love“ in der Version von SEEED feat. Miss Platnum
Heutzutage wird das Thema Umwelt ja ganz Groß geschrieben. Meinen Beitrag versuche ich unter Anderem dazu beizutragen, indem ich meine Elektrogeräte richtig ausschalte. Natürlich auch weil die roten Stand-By-Lämpchen total nerven und ich dadurch weniger Stromkosten zu tragen habe. So gesehen hat das ganze mehrere Vorteile für mich und für unsere angeschlagene Umwelt.
Weil aber nicht jedes Gerät einen Powerknpof besitzt, mit dem man es komplett ausschalten kann, benutze ich Verteilerdosen mit Stromunterbrechungsschaltervorichtungsknopf. Mein Computer wird auch von so’nem Ding versorgt. Zu dumm nur, wenn man beim Arbeiten seine Füße unter dem Schreibtisch nicht still kann halten und dann versehentlich den Schalter betätigt. DAMN – Rechner aus – Arbeit futsch. AAAAh!