Stans View

Ist dieser Gedanke etwa ein „Meta“ wert?

Heutzutage sollte man doch eigentlich meinen, es ist kein Problem schnellstmöglich von A nach B zu kommen. Wenn nicht das, dann sollte es wenigstens kein Problem sein, mittels Telefon, Handy oder Internet jemanden nahe zu sein. All diese Möglichkeiten können aber ganz plötzlich nichtig und unnütz werden. Zeit ist mal wieder das Problem. Das aber auch nur, weil wir meist einfach nicht wissen, wie am besten mit ihr umzugehen ist. Selten ist es so, dass wirklich zu wenig von ihr vorhanden ist. Aber es gibt solche Situationen, in denen man sich wünscht, der Tag hätte 48 statt 24 Stunden. Was raubt uns aber die Zeit? Das war wohl die falsche Frage, denn die Beantwortung würde einfach zu viel Zeit kosten ;) In diesem Fall ist es mal wieder der bescheuerte Unikram, der mich von meiner Süßen fern hält. Ist es nicht komisch? Wenn keine Zeit da ist, weiß man immer ganz genau, was man alles in seiner Freizeit tun würde. Hat man aber reichlich davon, lässt man sich meist so sehr gehen, dass man die wenigen Dinge, die man so nebenbei zu erledigen hat, total schleifen lässt. Und obwohl man mehr als ausreichend Gelegenheit hatte, seinen Kram zu erledigen, fällt einem doch wieder zu allerletzt ein, was man alles hätte schaffen müssen.
Wie war das nochmal mit der Geschichte von Michael Ende?


Posted in meta Gedanken, weird

Much to do

Die letzten Wochen waren echt zu krass! Das Semester geht zu ende und erfahrungsgemäß wird dann der Stress am größten.
Doch das ansträngenste sind nicht die Klausuren. Na gut, in den ersten Semestern hat man sich auch bei den Klausuren noch Stress gemacht. In den höheren Semestern sieht das dann aber anders aus. Die Klausuren will man dann nur noch so schnell und so gut wie möglich abhaken. Das heißt dann 2-3 Tage vorher anfangen zu lernen – das sollte in den meisten Fällen reichen. Viel mehr Stress hat man da eher bei all den scheiß Projektarbeiten, die man fertigzustellen hat. Bis zum 17.07. müssen noch 2 Programme fertiggestellt werden. Und mit den einzusetzenden Techniken hat sich teilweise noch keiner der Projektgruppenmitglieder auseinander gesetzt. Das wird noch ein Spaß. Wenn ich nur daran denke, krieg ich schon Kopfschmerzen. Das Problem ist nur – ich kann garnicht aufhören, mir darüber Gedanken zu machen. Ich hoffe es verhält sich in diesem Semester so wie in den vorherigen auch: irgendwie schafft man es dann doch. Mehr oder weniger erfolgreich, aber man schafft es irgendwie! Was freu ich mich über den Sommer, wenn das Semester vorbei ist.


Der Mond hat sein Licht angeschaltet

Wow, wie romantisch. Ich steh ja nicht gerade auf deutsche Filmproduktionen. Gestern Abend hab ich mir dennoch „Barfuss“ mit Til Schweiger und Johanna Wokalek angesehen. Sehr schöner Film!

„Bleibst Du jetzt bei mir?“
„Ja.“
„Für immer?“
„Für immer.“

Wer wünscht sich nicht, diese Antwort mal mit Sicherheit geben zu können?
… mit Sicherheit…


Meta Gedanken die Dritte

Bestand! Ein Wort mit vielen Bedeutungen. Was ich hier meine, ist aber nicht das Vorhandensein von Gegenständen, Geld, Wissen, oder das Bestehen einer Prüfung. Ich meine das Beständige, das Dauerhafte, das Bewährte und auch die Bestimmung.
Ich hab das schon oft erlebt. Man ist wirklich verliebt und meint jemanden gefunden zu haben, mit dem man sein Leben verbringen möchte. Auch wenn es mit mitte zwanzig wohl reichlich früh ist, sich darauf festzulegen, ist der Wunsch schon einige Male da gewesen. Wie oft habe ich schon Geschichten von alten Ehepaaren gehört, die mit zwanzig geheiratet haben und seit dem, abgesehen von einigen Tiefs, die wohl jede Beziehung mit sich bringt, glücklich verheiratet sind. Was ist heutzutage bloß los? Manchmal hab ich das Gefühl, dass es solch romantische Geschichten nicht mehr gibt. Hat sich die Zeit verändert? Blöde Frage, gerade die Zeit wird nie etwas Beständiges sein. Die Menschen? Die Umwelt? Die Gesellschaft? Alles ist schnelllebiger geworden. Und auch ich, als junger Spunt, habe das Gefühl das die Zeit immer schneller vergeht. Leider weiß man das Hier und Jetzt meist garnicht richtig zu schätzen. Viel zu oft leben wir in der Vergangenheit. Wie oft hört man den Satz „Das waren noch Zeiten!“. Erst gestern habe ich mich selber dabei ertappt ihn gesagt zu haben. Aber was war damals anders? War es besser, weil wir noch in die Schule gingen und nicht studierten? War es besser, weil wir jünger waren und unbekümmerter durch’s Leben gegangen sind? Ich bin der Meinung, es war garnicht besser. Zumindest nicht aus der damaligen Sicht. Aus der heutigen schon! Weil man sich immer gern an schöne Momente erinnert und die Schlechten nur zu gern vergisst. Wenn sich alles verändert und alles „schlechter“ wird, schließlich ist es ja anscheinend nicht mehr so schön wie früher, frage ich mich, was hat heute noch Bestand? (mehr…)


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Meta Gedanken

Hm. wie sag ich’s am besten?
Eine Metasprache ist grundsätzlich eine Sprache, die den eigentlichen Inhalt des Darzustellenden auf einer übergeordneten Ebene näher beschreibt. Ähnlich wie ein Drehbuch. Es würde möglicherweise reichen, wenn dort stünde: Das Mädchen küsst den Jungen. Aber alles, was im Hintergrund passiert, und in welchem Kontext diese Handlung geschiet, bleibt bei dieser Art der Beschreibung im Verborgenen. Die Metasprache setzt hier an. Sie beschreibt den sensitiven Kontext, der manchmal nicht von allen wahrgenommen wird. Ob, wie etwa in HTML, eine Überschrift mit Schriftgröße 12 oder 13 dargestellt wird, ist den meisten Lesern egal, oder es fällt erst garnicht auf. Zum Beispiel folgendes Gedankenspiel:
Eine Freundin tanzt mit jemanden. Auf die, meines Erachtens berechtigte Frage, ob das ihr neuer Lover sei, bekomme ich die Antwort: Nein, das ist mein bester Freund, wie kommst du denn darauf? (Am liebsten würde ich garnicht darauf kommen!) Schon sehr komisch, dass ich die Beiden ein paar Minuten später herumknutschen sehe, oder? Und das Schlimme ist, das sie anscheinend erst nach meiner Frage bemerkt hat, dass er wohl etwas mehr im Schilde führt als: Ich bin Dein bester Freund. Hat sie sich nach meiner Frage darüber Gedanken gemacht, wie es wohl wäre, einen Versuch zu waagen?
Eine andere Geschichte:
Ich tanze mit einer Freundin. Wir haben viel Spaß. Die Musik ist ganz nett. Außer uns sind noch einige andere Freunde dabei. Nach einer Weile frage ich sie, ob es nicht besser wäre, mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit ihrem Freund zu widmen. Kurz darauf stößt er dazu und nimmt seine Freundin demonstrativ in den Arm. Als hätt’ ich es nicht geahnt.
Nach einigen Bieren kann man sich natürlich so manches einbilden, und wahrscheinlich wären die beschriebenen Dinge, wären sie tatsächlich passiert, offensichtlich gewesen. What ever:
I’M NOT THE TYPE OF GUY, WHO GIVES UP JUST LIKE THAT!!!!

Gute Nacht!


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